Mylin. Alte Tradition mit Liebe neu entfacht.
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Jens-Christan Mylin
Ursprünglich wollte Jens-Christian Mylin in seinem Lehrberuf als Weinküfer arbeiten. Doch von einem florierenden Weinhandel konnte man Ende der 50er Jahre nicht sprechen. Also sattelte er um. Zunächst auf Möbel, dann auf Antiquitäten. Besonders antike Fliesen und Kachelöfen hatten es ihm angetan. Die steigende Nachfrage gab seinem Gespür Recht. Auf das erste Geschäft 1971 in Keitum folgte 1975 eines in Risum-Lindholm, 1980 in Westerland, 1985 in Kampen und 1990 in List. Heute handelt das Familienunternehmen bereits in dritter Generation mit den begehrten Sammelobjekten und den edlen Wärmespendern. Was Jens-Christian Mylin heute macht? Europaweit Ware einkaufen, was sonst!

Lieselotte Mylin
Über mangelnde Arbeit konnte sie sich nie beschweren. Fünf Kinder, ab 1980 drei Geschäfte und einen Mann, der ständig unterwegs war, um Ware einzukaufen. Zum Glück, meint sie, gäbe es heute Computer, früher habe man sich bei der Buchführung die Hände wund geschrieben. Eine besondere Schwäche hat sie für antike Kachelöfen um 1780, „Wenn ich die anfasse, bekomme ich sofort eine Gänsehaut“, erzählt sie. Denn jede Kachel sei anders.

Susanne Mylin-Schrader
Nach einem zehnjährigen Aufenthalt in Libyen ist Susanne Mylin-Schrader 2007 nach Sylt zurückgekehrt. Mutter Lieselotte freut sich, dass die gelernte Steuerfachgehilfin ihr jetzt viel Büroarbeit abnehmen kann. Es versteht sich von selbst, dass im Haus in Westerland ein Kachelofen steht. Die Fliesen für die Küche hat Mann Claus ausgesucht. Für die Liebe zu den Fliesen sind ihre vier Brüder verantwortlich. Immer wieder gab es eine geschenkt, zu Weihnachten, zu Ostern und zum Geburtstag. Am besten mit kleinen Fehlern. Für die „Mitleidsfliesen-Sammlung“. Sie ist froh, wieder bei der Familie zu sein, auch, „weil es in Libyen nie regnet.“


Lars Mylin
In Heide geboren, begleitet er Vater Jens-Christian schon früh auf Reisen zu Händlern in Deutschland und Schweden. Mit 15 steigt er in den elterlichen Betrieb ein und lässt sich zum Einzelhandelskaufmann ausbilden. Er bleibt und hat es nie bereut. „Wie alt eine Fliese ist, das kann ich im Dunkeln anhand der Glasur ertasten“, erklärt der Vater zweier Kinder. Besonders angetan haben es ihm die braunen, grünen und gelben Kachelöfen aus dem 18. Jahrhundert. Sein Spezialgebiet ist der Einkauf von Antiquitäten, antiken Fliesen und Möbeln. Das führt ihn nach Skandinavien, in die Niederlande, nach Belgien und Frankreich. Seine Kunden schätzen seine umfassenden Fachkenntnisse und seinen Sinn für antike Einrichtungen. Manche betreut er schon seit über 20 Jahren.

Daniel Bumke
Seit 2002 ist der gelernte Tischler in dem Sylter Unternehmen. Und er versteht sein Handwerk. Das kann er immer dann unter Beweis stellen, wenn es kleinere Restaurationsarbeiten oder Reparaturen zu erledigen gilt. Natürlich weiß er alles über antike Kachelöfen und Möbel. Kein Wunder, schließlich gehört er seit seinem dritten Lebensjahr zur Familie. Mit besonderen Fachkenntnissen glänzt er bezüglich der Ausstattung von Bädern und Küchen mit Natursteinen und Fliesen. Was er am liebsten verkauft? „Bäder aus Naturstein mit außergwöhnlichen, auf antik bearbeiteten Oberflächen“

Björn Mylin
Auch ein frühes Praktikum als Koch konnte ihn von seiner wahren Bestimmung nicht ablenken. Als er mit 16 Jahren zum ersten Mal im Keitumer Geschäft verkaufen soll, räumt er zuerst auf und dann um. Er hat seinen eigenen Kopf. Nach Lehre, Zivildienst und Fachschule studiert er Betriebswirtschaftslehre. Sein Auslandssemester absolviert er - aus alter Verbundenheit - in Schweden. Sein Fachgebiet ist der Einkauf von antikisierten und alten Bodenmaterialien und Fliesen aus ganz Europa. Den Reiz des Verkaufens liebt er aber am meisten, genau wie seltene holländische Ornamente aus dem 17. Jahrhundert. Eine Lieblingsfliese gibt es nicht. „Je nach Stimmung, stelle ich mir mal die eine, mal die andere Fliese hin.“


Evelyne Hernandez
Das liebevoll mit Fliesen, Möbeln und Wohnaccessoires ausgestattete Keitumer Geschäft ist das Reich von Evelyne Hernandez. Erweckt hat ihre Liebe zu den Fliesen die Alhambra in Granada. Seit sieben Jahren erfüllt sie in Keitum die Wünsche ihrer Kunden. Sie berät und erstellt Entwürfe nicht nur für Küchen, Bäder, Wohnzimmer und Eingangsbereiche, sondern auch für Fliesentische und Tabletts. Wenn ein Kunde sich eine besondere Farbe wünscht, mischt Sie diese auch mal selbst an. Und wer das passende Motiv für seine Fliese nicht findet, der kann es sich nach einem Foto malen lassen. Was ihr besonders gefällt: „Hier in Keitum habe ich freie Hand und kann meine Kreativität voll entfalten“, sagt sie.


Finn Mylin
Nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann blieb er noch bis 1995 auf Sylt und verkaufte überweigend in dem Geschäft in List. Danach führte ihn erst der Weg nach Föhr. Finn Mylin bietet seinen Kunden eine besonders umfangreiche und ausführliche Beratung von Kachelöfen, Fliesenwänden, Böden und Holzeinbauten an. Er kümmert sich persönlich von der Planung bis zur Ausführung des Gewerkes.


Sabine Mylin
Wie der Laden auszusehen hat, das bestimmt allein sie. Sie wählt Kachelöfen, Fliesen und andere Möbel nach ihrem persönlichen Geschmack aus. Und so kann sich jeder Besucher des kleinen, aber feinen Geschäftes fühlen, als beträte er eine eigene Welt. Eine, die bereits einige Jahrhunderte zurückliegt, und deren Möbelstücke mit den Jahren an Eleganz und Faszination gewonnen haben. Wären da nicht noch ihre vier Kinder und ein reger Briefverkehr mit Kunden, Lieferanten und Händlern, sie würde sicher gern mit Mann Jens auf Reisen gehen.

Jens Mylin
Auch der älteste Sohn steigt schon früh in den elterlichen Betrieb ein und lässt sich zum Einzelhandelkaufmann ausbilden. „Ich bin da reingewachsen, ohne es zu merken“, sagt er heute. Er legt großen Wert darauf, die Kunden vom ersten Gespräch an bis zur Fertigstellung des Objektes persönlich zu beraten. Spezialisiert hat er sich mit Leib und Seele auf die Aufarbeitung der antiken Kachelöfen, antiken Bodenmaterialien und Fliesen. Im Lager Risum-Lindholm hört alles auf sein Kommando.


Erhart Ewert
Bevor er ins Myliner Lager nach Risum-Lindholm kam, hatte Erhart Ewert schon einige Berufe ausgeübt. Warum er gern in Risum-Lindholm arbeitet, erklärt er so: „Hier habe ich ein Produkt, das ich mit den Händen bearbeiten kann. Am Ende des Tages ist dann etwas fertig, worauf ich stolz sein kann.“ Seine Fachkenntnis und Detailtreue zahlen sich aus: Ihm gelingt es mit Leichtigkeit, dass aus antiken Kachelöfen wieder elegante Stilmöbel werden. Falls der Kunde sich ein Warmhaltefach im Kachelofen wünscht, dann ist er es, der den Kachelofen entsprechend bearbeitet.

Harald Bellin
„Früher hatte ich nur mit Standardöfen zu tun, doch jetzt sind antike Kachelöfen meine Welt“, schwärmt Harald Bellin. Der gelernte Kachelofen- und Luftheizungsbauermeister ist ein Allrounder. Er stellt nicht nur die Kachelöfen für die Ausstellungsräume provisorisch auf, sondern bereitet diese auch für den Aufbau vor. Besonders viel Spaß macht ihm das Verlegen von antiken Fliesen und Bodenplatten. Außerdem liebt der gebürtige Berliner die Abwechslung, die ihm jeden Tag aufs Neue geboten wird. Mal Sylt, mal Föhr und mal auch beides an einem Tag…

Marcus Roth
„Ich helfe immer da, wo gerade Hilfe gebraucht wird“, sagt Marcus Roth. Ob es ums Ein-, Ab- oder Umladen, Abmessen oder Einräumen geht, Marcus Roth scheut keinen Kraftaufwand. Er kennt im Lager jeden Stellplatz und jedes Material! Er ist aber nicht nur der Mann für alles Handfeste, denn als gelernter Kachelofen- und Luftheizungsbauer zählt die Aufbereitung der antiken Kachelöfen zu seiner besonderen Leidenschaft.

Anke Ewert
Dass antike Ofenkacheln wieder in ihrem alten Glanz erstrahlen, dafür sorgt Anke Ewert. Nachdem die kostbaren Kacheln einen Tag im Wasserbad zugebracht haben, legt sie Hand an und entfernt Ruß und Schamotte. Eine Woche dauert es danach, bis die Kachel wieder trocken ist und weiterbearbeitet werden kann.

Niels Mylin
Auch an die dritte Generation des Familienbetriebes Mylin wurde das Wissen um die hohe Kunst der Fliesen-
herstellung, des An- und Verkaufs antiker schwedischer Kachelöfen und Möbel weitergegeben. Seit einiger Zeit hilft auch Niels, der Sohn von Jens und Sabine Mylin, in seiner freien Zeit im Risum-Lindholmer Lager aus.

Claus Ingwersen
Steinerne Zeitzeugen sind das Spezialgebiet von Claus Ingwersen. An seinem Arbeitsplatz staubt und dampft es, denn seine Arbeitsgeräte sind die Schleifmaschine und der Dampfstrahler. Mit ihnen entfernt er den alten Putz und die Gebrauchsspuren der Jahrhunderte von den antiken Bodenbelägen. Seitdem der gelernte Heizungsbauer mit Steinplatten umgeht, fühlt er sich „richtig bodenständig“.

Dieter Moritz
Er ist der Profi für Spezialanfertigungen aus Eisen. Er schneidet, biegt und schweißt eine Ofentür so, wie der Kunde sie haben will. „Nullachtfünfzehn ist nicht mein Ding“, bekundet der ausgebildete Maschinenbauer und Kunstschmied. Auch wenn 500 Regalplätze auf einmal verschoben werden sollen, dann lässt sich Dieter Moritz schon was einfallen. Er schätzt Herausforderungen und gehört noch lange nicht zum alten Eisen.
 
Risum - Lindholm
Auf über 2.500 m2
lagern und
bearbeiten wir
unsere antiken
Kachelöfen,
Kamine, Fliesen und
Bodenmaterialien.
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Was Sie von Mylin
schon immer
wissen wollten ...
 
 
Schon als junger
Mensch war Jens
Christian Mylin von
der besonderen
Ausstrahlung alter
Möbel und Einrich-
tungsgegenstände
fasziniert. ...